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Nach unserer inspirierenden Reise nach Assisi 2023 starten wir nun in eine neue Etappe: eine Fahrt nach Berlin – mitten ins politische und kulturelle Herz Deutschlands. Auch hier setzen wir unseren Weg im Geist des interreligiösen Dialogs fort.
Mutes.de - das muslimische SeelsorgeTelefon
Das Gespräch mit dem Team des Muslimischen SeelsorgeTelefons und Uwe Müller und Matthias Schneider von der ökumenischen Telefonseelsorge Berlin bildete einen ermutigenden Abschluss unserer Begegnungsreise. Dass sich in Berlin im Kontext der Erfahrungen der christlichen Telefonseelsorge auch ein spezifisches Angebot für Muslime herausbildete, ist einmalig. Ganz besonders auch, das selbstverständliche und unkomplizierte interreligiöse Miteinander der Akteure zu erleben.
Muslimische Menschen in Krisen finden seit 2008 ein spezifisches Seelsorgeangebot, das ganz auf ihre Fragestellungen hin ausgerichtet ist. Geschäftsführer Mohammad Imran Sagir war als Mann der ersten Stunde bei der Entwicklung und dem Aufbau dieses besonderen Angebots dabei. Anfangs mit 8-Stunden-Schichten, wurde das Angebot 2013 auf 24 Stunden ausgeweitet. Heute finden für neue ehrenamtliche Telefonseelsorger:innen zwei Ausbildungskurse pro Jahr statt, wobei einzelne Module auch gemeinsam von christlich-muslimischen Teams verantwortet werden.
Jährlich gehen etwa 3.000 Anrufe beim muslimischen Seelsorgetelefon ein. Rund 80 Ehrenamtliche engagieren sich, wobei die meisten zwischen 25 und 35 Jahre alt sind.
Besonders beeindruckend ist die Vielfalt der Mitarbeitenden, die aus ganz verschiedenen kulturellen und beruflichen Kontexten stammen. Frauen machen 60 %, Männer 40 % der Seelsorger:innen aus. Die Organisation legt großen Wert auf Fortbildungen, regelmäßige Supervision, kulturelle Offenheit und den Austausch zwischen christlichen und muslimischen Berater:innen.
Die muslimische Seelsorge deckt eine breite Palette an Themen ab: Einsamkeit, kulturelle und religiöse Fragen, Partnerschaft und Sexualität sowie die für muslimisches Verständnis existentiellen Fragen rund um die Erfahrung von Schicksal und Leid. Dabei wird stets der religiöse Rahmen respektiert, ohne dass die Berater:innen religiöse Spezialfragen beantworten müssen, sondern hierfür an entsprechende Institutionen weiterverweisen.
Beeindruckend ist die spürbare Dynamik, mit der das Team die Angebote kontinuierlich weiterentwickelt, sei es für Menschen anderer Kultur- und Sprachgruppen, sei es auch für unterschiedliche Altersspektren. So gibt es inzwischen eine Chatberatung für die jüngere Generation und auch die Möglichkeit, per Mail in einen intensiven Beratungsprozess einzusteigen. Erklärtes Ziel ist es, passende Kommunikationswege anzubieten, um die seelsorgerische Unterstützung noch zugänglicher zu machen. Ein weiteres Ziel ist die Förderung des interreligiösen Dialogs, etwa durch Projekte wie "Soul matters" oder "Meet2Respect" in Zusammenarbeit mit der Deutschen Islam Akademie und anderen interreligiösen Akteuren. So ist das Muslimische Seelsorgetelefon nicht nur eine wichtige Anlaufstelle für Menschen in Krisen, sondern auch ein Beispiel für eine gelungene interkulturelle Zusammenarbeit in der Seelsorge.
Interreligiöse Zusammenarbeit und kultursensible Hilfe im Hospiz- und Palliativbereich
Wie gelingt es, in einem multikulturellen Umfeld die konkrete Hilfe für einzelne Menschen sensibel, würdevoll und bedarfsgerecht zu gestalten? Der Abschlusstag unserer interreligiösen Exkursion statt ganz unter dem Vorzeichen existentieller Fragestellungen.
In der Zentrale des Berliner Unionhilfswerks konnten wir mit Frau Jala El Jasairi (Zentrale Anlaufstelle Hospiz) und Dr. Michael Bäumer (Vorsitzender des Berliner Forums der Religionen) zwei beeindruckende Persönlichkeiten kennenlernen, die sich ganz der interreligiösen und kultursensiblen Arbeit mit Menschen verschrieben haben.
„Würde und Care bis zum Ende“ ist das Leitmotiv, das die Arbeit von Frau El Jasairi prägt. Insbesondere in der Hospiz- und Palliativpflege ist es von zentraler Bedeutung, Menschen unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft und religiösen Überzeugung mit Respekt und Mitgefühl zu begleiten.
Dazu kommt das Wissen um die konkreten Bedürfnisse und das Verständnis für die Eigenheiten der Kultur, um eine möglichst stimmige Hilfe anzubieten. Dabei spielen auch vertraute Rituale eine wichtige Rolle, besonders dann, wenn Krankheit und Sterben immer näher rücken.
Eine der wichtigsten Entwicklungen in der interkulturellen Arbeit im Hospiz- und Palliativbereich war die Erstellung eines Handouts für kultursensibles Handeln. Dieses Dokument enthält keine theologischen Abhandlungen, sondern praxisnahe Beispiele und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit den Bedürfnissen von Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen. Inzwischen gibt es auch eine Checkliste für kultursensibles Handeln, die mittlerweile in acht Sprachen verfügbar ist.
Materialien wie die Schatzkisten der Religionen, die Ritualgegenstände aus verschiedenen Glaubensgemeinschaften enthalten, tragen durch auch haptische Zugänge dazu bei, die Vielfalt der religiösen Traditionen verständlich und greifbar zu machen.
In Zusammenarbeit mit Ausbildungsstätten und Hochschulen soll die Thematik der religionssensiblen und interkulturellen Pflege in den Curriculae verankert werden, um auch zukünftige Fachkräfte optimal vorzubereiten. Vernetzung, Beratung und regelmäßige Schulungen sind daher unerlässlich, um das Wissen und die Sensibilität in diesem Bereich weiter zu verbreiten.
Michael Bäumer vom Berliner Forum der Religionen hob in seinen Wortbeiträgen hervor, dass die interreligiöse Zusammenarbeit in Berlin nicht nur ein einmaliger Austausch auf Leitungsgebene ist, sondern sich in vielen gemeinsamen Projekten und Initiativen konkretisiert. Ein besonders erfolgreiches Format ist die Lange Nacht der Religionen, bei der bis zu 150 Religionsgemeinschaften ihre Türen öffnen und den Berliner:innen einen Einblick in ihre religiösen und kulturellen Praktiken geben.
Das Forum arbeitet zudem an verschiedenen Bildungsinitiativen. Beispielsweise wird mit Schüler:innen interkulturelle Bildung durch Exkursionen und Workshops gefördert. Dabei steht immer der Dialog im Vordergrund – sei es zwischen den verschiedenen Religionen oder mit der breiten Gesellschaft. Ein besonders bemerkenswertes Projekt ist Interkultour, eine einwöchige Exkursion für 60 Schüler:innen aus Gymnasien und Willkommensklassen, die unter anderem von (Theater-)Pädagog:innen und der Polizei begleitet wird.
Herausforderungen und Chancen
Trotz des Erfolgs dieser Projekte gibt es nach wie vor große Herausforderungen. Insbesondere die prekäre Finanzierung und der ständige Bedarf an Drittmitteln stellen für die Akteure eine hohe Belastung dar. Die ständige Unsicherheit über die Zukunft der Projekte erschwert es zudem, langfristige Strukturen zu schaffen.
Dennoch zeigte sich auch in dieser Begegnung: Es sind beeindruckend engagierte Menschen, die viel Zeit, Herzblut und Energie investieren und dadurch einen entscheidenden Unterschied machen. Dabei sind Respekt und der Wille zum Dialog entscheidend, dazu die Bereitschaft, zuzuhören, Fragen zu stellen und sich mit den verschiedenen Perspektiven auseinanderzusetzen. Der interreligiöse Dialog, auch in schwierigen Zeiten, fördert nicht nur das gegenseitige Verständnis, sondern auch den Zusammenhalt in unserer vielfältigen Gesellschaft. Die vielfältigen Berliner Initiativen zeigen, wie es gelingen kann, mit einem breiten Netzwerk aus Religionsgemeinschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen einen Beitrag zu leisten zu einem respektvollen und menschlichen Umgang miteinander, vom Beginn bis zum letzten Moment des Lebens.
Am Nachmittag besuchen wir Pfarrer Gregor Hohberg in der Nikolaikirche am kalten Markt in Potsdam. Die Nikolaikirche befindet sich in unmittelbarer Nähe des Landtages von Brandenburg. Pfarrer Hohberg ist der Initiator und der Mitbegründer eines interreligiösen Dialog- und Bauprojektes in Berlin: dem House of One.
Dieses Haus soll den jüdisch-christlich-islamischen Dialog fördern und damit zu einem interreligiösen Friedensprojekt werden. Wie kam es zu diesem Projekt? Die evangelische Kirchengemeinde im Zentrum der Stadt Berlin, in der Gregor Hohberg bis 2024 der zuständige Pfarrer war, hat von der Stadt Berlin das Angebot bekommen, auf dem Gelände der ehemaligen evangelischen Petrikirche, die im zweiten Weltkrieg scherbeschädigt wurde und nach dem Krieg abgerissen wurde, ein neues Gebäude errichten zu dürfen. Grabungen auf diesem Gelände haben ergeben, dass es sich wohl um den ältesten Teil der Stadt Berlin handelt. Die evangelische Gemeinde beschloss darauf, etwas zu errichten, was den Menschen und der Stadt auch nützt, und beschloss in einer Gemeindeversammlung im Jahr 2009 ein Haus zu planen und zu errichten, das interreligiös geprägt ist und das Miteinander verschiedener Religionen zum Ausdruck bringt. Das bedeutet: Es gibt drei Gotteshäuser in einem großen Gebäude, eine Moschee, eine Synagoge und eine christliche Kirche sowie einen vierten Raum für gemeinsame Begegnungen. Für ihr Gotteshaus sind die verschiedenen Religionen selbst zuständig und können nach eigener Vorstellung, ihre Liturgie feiern. Es soll damit also die Identität der jeweiligen Religion gestärkt, zugleich aber auch Begegnungen und gemeinsame Aktionen ermöglichen. Die drei Religionen werden exemplarisch vertreten durch die evangelische Kirchengemeinde St. Marien-Friedrichswerde Berlin, die muslimische Seite durch das Forum Dialog e.V. Berlin und durch die jüdische Gemeinde zu Berlin.
Die Stadt Berlin stimmte dem Vorschlag der drei Träger zu. Danach begann die Planungsphase für dieses „House of One“. Es fand ein Architekturwettbewerb statt; 38 Vorschläge wurden eingereicht und einer ausgewählt (vgl. Grundriss). Zugleich galt es, die nötige Finanzierung sicherzustellen; die Baukosten werden voraussichtlich bei 53 Millionen Euro liegen. Neben den kommunalen Zuschüssen wurde der größte Teil des Geldes durch Fundraising, Fördermittel und Spenden aufgebracht. Im nächsten Jahr soll mit dem Bau begonnen werden (Fertigstellung 2029). Pfarrer Hohberg machte deutlich, welche Wirkungen und Veränderungen schon parallel zu dieser langen Planungsphase eingetreten sind.
Das „House of One“ ist jetzt schon sehr bekannt; es gibt viele Anfragen, insbesondere auch die Bitte, zu aktuellen Ereignissen Stellung zu nehmen (Anschläge in Hanau und Halle, 7. Oktober 2023 im Gazastreifen). Dadurch hat sich eine gute Kultur gemeinsamen Gedenkens und von Friedensgebeten der drei Religionen etabliert. Auch hat sich eine intensive Bildungsarbeit zu vielen Fragen und Themen der drei großen Religionen entwickelt. Dies wird insbesondere von Schulklassen wahrgenommen. Großes Interesse findet auch ein 2021 gestarteter Podcast „331- 3 Frauen, 3 Religionen, 1 Thema“ mit der Judaistin Rebecca Rogowski, der Pfarrerin Maike Schröfer und der Theologin Kübra Dalkilic. Informationen zu House of One finden sich auf: https://house-of-one.org.
Das Gespräch mit Pfarrer Hohberg war sehr informativ, hat bei uns tiefe Spuren hinterlassen und uns Mut und Zuversicht gegeben. Zugleich fragen wir uns: Was von dem, was wir gehört haben, können wir in unsere Arbeit zum interreligiösen und interkulturellen Dialog aufnehmen?
Der zweite Tag unserer Exkursion an Praxisorte des interreligiösen Dialogs führt uns nach Potsdam. Eine Stadtführung am Vormittag lockt zur historischen Spurensuche unter dem Titel „Vielfalt! Toleranz! Kultur!“ Auf kleinem Raum sind in der Vielfalt ihrer Baustile die französische neben der katholischen Kirche, das holländische Viertel oder die russische Kolonie Alexandrowka mit einer kleinen russisch-orthodoxen Kirche mehr als beeindruckende architektonische Zeugnisse unterschiedlichster europäischer Einflüsse. Sie erzählen auch von einer langen Tradition der Offenheit und Toleranz gegenüber verschiedenen Kulturen und Religionen in dieser Stadt.
In Frankreich blutig verfolgt, siedelten sich dank des Potsdamer Toleranzedikts von 1685 rund 20.000 Hugenotten in der menschenarmen Stadt in der Mark Brandenburg an und fanden in der für sie erbauten sogenannten „Französischen Kirche“ ihren geistlich-spirituellen Ort, der bis heute eine protestantische Gemeinde beherbergt.
Einer ganz anderen Motivation verdankt sich die Gründung der katholischen Kirche in unmittelbarer Nachbarschaft: Weil der Soldatenkönig Friedrich I. die „Langen Kerls“ für seine Leibgarde aus vielfach katholischen Stammlanden, wie Polen, Böhmen oder dem Rheinland rekrutierte, sollten auch sie einen Ort für „ihren Glauben“ haben. Trug dies doch nicht zuletzt dazu bei, sie als eher wenig willkommene neue Bürger in der Stadt zu integrieren.
„Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“. Dieses Zitat, dem „Alten Fritz“, Sohn des Soldatenkönigs zugeschrieben, findet man in Potsdam also quasi in verschiedenen Bauwerken nebeneinander „übersetzt“. Wie es möglich sein könnte, diesen Gedanken von Toleranz und religiöser Vielfalt ins Heute zu übersetzen und in einem Bauwerk Gestalt werden zu lassen, waren wir gespannt, bei unserem nächsten Programmpunkt mehr über das Projekt „House of One“ zu erfahren.
Nachdem am Abend zuvor eine erste gemeinsame Einstimmung auf die Tage der interreligiösen Begegnung stattgefunden hat, starten wir unseren ersten Tag mit einem Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas. Das Mahnmal nahe dem Brandenburger Tor - bestehend aus 2711 Stelen - ist ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust.
Zum Einstieg beginnen wir mit einem Auszug aus dem Buch "Stolpertexte - Literatur gegen das Vergessen" über eine Bamberger Familie: "In Bamberg konnten wir aus Angst nicht schlafen, denn kein Tag ist vergangen, ohne dass etwas passiert ist. Ich war für einen Tag im Gefängnis und Philipp war in Dachau. Und was für Leid hat er dort erfahren."
Durch den vorgetragenen Bericht wird schnell greifbar: hinter jeder Stele verbirgt sich ein Schicksal, ein Mensch, eine Familie. Beim Eintauchen in die Struktur des Denkmals bewegen uns viele Gefühle und Eindrücke: es ist beklemmend, furchteinflößend, beschämend, massiv; es beginnt im Kleinen und irgendwann kann man es nicht mehr überblicken; es mahnt uns dafür einzustehen, nicht zu vergessen und stets den Dialog und das geschwisterliche Miteinander zu suchen.
Die Deutsche Islam Akademie
Sichtlich bewegt geht es weiter zur Deutschen Islam Akademie. Hier dürfen wir die Gründerin und Vorsitzende Frau Pinar Cetin erleben und sind von Ihren Ausführungen begeistert. Der Verein versteht sich als Brückenbauer mit dem Anliegen, das Zusammenleben in unserer Gesellschaft aktiv zu gestalten und zu fördern. Workshops für Schulklassen und verschiedenste Berufsgruppen rund um das Thema Islam, Werte sowie interreligiöser Dialog werden angeboten. Aber auch Anlaufmöglichkeiten für Eltern, deren Kinder diskriminiert und ausgegrenzt werden. Ebenso werden im Projekt "Soul Matters" Seelsorger unterschiedlicher Religionen qualifiziert, um Menschen in gesundheitlichen und psychosozialen Krisen begleiten zu können. Das überaus große Engagement der Akademie in zahlreichen Projekten, der Ideenreichtum, aber auch die Vernetzung mit anderen religiösen und zivilgesellschaftlichen Akteuren beeindruckt uns. Man vereinbart sich, in Kontakt zu bleiben.
Synagoge am Fraenkelufer
Nach einem kurzen Impuls zur Botschaft des Heiligen Franziskus machen wir uns auf den Weg zur Synagoge am Fraenkelufer. Die Vorsitzende Nina Peretz nimmt uns mit in die Geschichte und in die Gegenwart der Synagoge. Neben regelmäßigen Gebeten und Gottesdiensten gibt es diverse Angebote für Kinder und Familien sowie öffentliche Angebote. Interreligiöser Austausch findet statt im Rahmen der langen Nacht der Religionen sowie bei den wiederkehrenden Begegnungstagen im Kiez, bei welchen das Zusammenkommen und der Austausch im Mittelpunkt stehen. Wir sprechen mit Frau Peretz auch darüber, wie sich das Leben der Juden in Berlin nach dem Terrorangriff der Hamas und dem seither andauernden Krieg im Heiligen Land verändert hat.
Unsere Gruppe ist erneut vielfältig zusammengesetzt: Einrichtungsleitungen aus der Altenhilfe der Keppler-Stiftung, Mitarbeitende in unterschiedlichen Funktionen und Menschen mit Interesse an Spiritualität und religiösem Austausch bringen unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und Fragen mit.
Beim Ankommen und ersten Kennenlernen wurde schnell spürbar: Die Offenheit füreinander und die Wertschätzung religiöser Vielfalt tragen auch diese Reise. Zwischen christlichen, muslimischen, jüdischen und anderen spirituellen Perspektiven entsteht Raum für Begegnung, Resonanz und gegenseitiges Lernen.
Ein gelungener Auftakt für eine Reise, die zeigt: Spirituelle Vielfalt ist keine Theorie, sondern gelebte Realität. Wir sind gespannt auf die Praxisbeispiele, die wir in Berlin kennenlernen.