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Sindelfingen 22. September 2025
Die Keppler-Stiftung in Sindelfingen stellt zum Welt-Alzheimertag am 21. September und zur Woche der Demenz vom 19. bis 28. September 2025 die Menschenwürde in den Mittelpunkt.
„Menschen mit Demenz verlieren zwar mehr und mehr ihre Erinnerungen, ihre Menschenwürde bleibt jedoch unantastbar“, formuliert Pia Theresia Franke, Vorständin der Keppler-Stiftung einen wichtigen Grundsatz. „Mit dieser Haltung pflegen und betreuen die Mitarbeitenden in vielfältigen Angeboten und Diensten der Keppler-Stiftung Menschen mit einer demenziellen Erkrankung.“ In integrativen Wohngruppen, in Tagestreffs, in der ambulanten Pflege und in der Angehörigenarbeit wird darum auch der würdevolle Umgang mit den Menschen und ihren Bedürfnissen verstärkt in den Blick genommen. „In der täglichen Begegnung zählen menschliche Zuwendung und Akzeptanz. Menschen mit Demenz sollen nicht über Ihre Krankheit definiert werden, sondern sie bleiben weiterhin Teil der Gesellschaft mit ihren Stärken“, erläutert Franke den Ansatz der Keppler-Stiftung, „dazu schulen wir unsere Mitarbeitenden, damit sie die Menschen, die sie pflegen und betreuen trotz mancher Einschränkung im Alltag gezielt fördern und ihnen das Gefühl vermitteln, gesehen und mit den eigenen Bedürfnissen wahrgenommen zu werden.“
An den Standorten Reutlingen und Oberndorf betreibt die Keppler-Stiftung zwei Anlaufstellen für Demenz und Lebensqualität. In den Projekten „Adele“ finden Betroffene eine spezialisiertes Beratungsangebot. Neben der Betreuung von demenziell erkrankten Menschen bieten Angehörigengruppen unter fachlicher Anleitung Austauschmöglichkeiten und Raum für Gespräche. In den Betreuungsgruppen ist das Engagement von ehrenamtlichen Alltagsbegleitungen eine wichtige Stütze für die Fachkräfte, so können auch individuelle Bedürfnisse adäquat aufgefangen werden.
ADELE bietet daneben vielfältige Maßnahmen zur Qualifizierung und Schulung für Mitarbeitende im Gesundheitswesen, Ehrenamtlichen oder Dienstleistern sowie Anregung und Begleitung für demenzsensible (Kirchen-) Gemeinden. Im Rahmen des Förderprogramms des Sozialministeriums „lokale Bildungsnetzwerke“ (LoBiN) können auch Schulklassen und Projekte der Jugendarbeit den Umgang mit dem Thema Demenz erlernen und Vorurteile und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Demenz abbauen.
Hinweis: Hier finden Sie einen weiterführenden Bericht über den „Treff bei Adele“ in Reutlingen und die Arbeit der ehrenamtlichen Begleitungen.
www.adele-demenz.de/aktuelles/aktuelles-detail/mit-den-erfahrungen-die-ich-hier-mache-habe-ich-keine-angst-davor-alt-zu-werden

Friedemann
Müns-Österle
Pressesprecher | Leitung Kommunikation
Warmbronner Straße 2271063 Sindelfingen