Das neue Energieeffizienzgesetz verpflichtet Unternehmen, die mehr als 7,5 GWh pro Jahr verbrauchen, ein Energiemanagement-System einzuführen. Unterstützt wurde der Prozess von einem externen Energieberater.
Umsetzung | Jedes Elektrogerät in den Einrichtungen wurde erfasst: Leistung, Laufzeit, Verbrauch – alles wurde hochgerechnet und mit den Stromrechnungen abgeglichen. „Ein echtes Suchen-und-Finden-Spiel“, sagt Stefanie Biermann, Ansprechpartnerin für das Energiemanagement-System. Der Prozess erforderte viel Zeit und Präzision in allen Häusern. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: So konnten die größten Stromverbraucher identifiziert und gezielt Maßnahmen wie LED-Leuchtmittel oder energieeffiziente Geräte umgesetzt werden.
Besonders beeindruckend:Das Engagement in den Einrichtungen wurde vom Prüfer ausdrücklich gelobt: „Die Keppler-Stiftung erhält das Zertifikat nicht, weil sie eine DIN-Norm erfüllt hat, sondern weil sie es sich wirklich verdient hat“, heißt es im Abschlussgespräch. Biermann ergänzt: „Vor allem die Haustechniker:innen haben diese große Herausforderung sehr vorbildlich gemeistert.“
Ausblick | Das Zertifikat wurde nun überreicht. Jährliche interne Kontrollaudits folgen, in drei Jahren steht die Re-Zertifizierung an. Änderungen bei Geräten müssen künftig direkt an das Energiemanagement gemeldet werden, damit die Berechnungen aktuell bleiben.