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Zertifizierung für Energiemanagement

Symbolbild mit einer Energiesparlampe

Die Keppler-Stiftung ist offiziell zertifiziert: Das Energiemanagement-System nach DIN ISO 50001 ist erfolgreich eingeführt und geprüft. Damit erfüllen wir als Organisation nicht nur gesetzliche Vorgaben, sondern setzten auch ein Zeichen für Energieeffizienz und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

Das neue Energieeffizienzgesetz verpflichtet Unternehmen, die mehr als 7,5 GWh pro Jahr verbrauchen, ein Energiemanagement-System einzuführen. Unterstützt wurde der Prozess von einem externen Energieberater.

Umsetzung | Jedes Elektrogerät in den Einrichtungen wurde erfasst: Leistung, Laufzeit, Verbrauch – alles wurde hochgerechnet und mit den Stromrechnungen abgeglichen. „Ein echtes Suchen-und-Finden-Spiel“, sagt Stefanie Biermann, Ansprechpartnerin für das Energiemanagement-System. Der Prozess erforderte viel Zeit und Präzision in allen Häusern. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: So konnten die größten Stromverbraucher identifiziert und gezielt Maßnahmen wie LED-Leuchtmittel oder energieeffiziente Geräte umgesetzt werden.

Besonders beeindruckend:Das Engagement in den Einrichtungen wurde vom Prüfer ausdrücklich gelobt: „Die Keppler-Stiftung erhält das Zertifikat nicht, weil sie eine DIN-Norm erfüllt hat, sondern weil sie es sich wirklich verdient hat“, heißt es im Abschlussgespräch. Biermann ergänzt: „Vor allem die Haustechniker:innen haben diese große Herausforderung sehr vorbildlich gemeistert.“

Ausblick | Das Zertifikat wurde nun überreicht. Jährliche interne Kontrollaudits folgen, in drei Jahren steht die Re-Zertifizierung an. Änderungen bei Geräten müssen künftig direkt an das Energiemanagement gemeldet werden, damit die Berechnungen aktuell bleiben.