Vorständin Pia Theresia Franke würdigte Thomas Schopps Arbeit als fachlich stark, vorausschauend und getragen von echter Leidenschaft für die Pflege. Gerade in schwierigen Zeiten habe er Verantwortung übernommen, Stabilität gegeben und Entwicklungen angestoßen. „Ihr Engagement ging weit über das Selbstverständliche hinaus“, sagte Franke. „Sie hatten stets das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner im Blick.“ Pater George sprach von seiner „spürbaren Zuwendung zu den Menschen, Geduld in schwierigen Momenten und ehrlichem Interesse an denen, die hier leben und arbeiten“.
Schopp selbst blickte dankbar zurück. Seit 2006 war er in verschiedenen Funktionen für die Keppler-Stiftung tätig – begonnen als Pflegefachkraft, später als Pflegedienstleitung bis er schließlich 2022 die Einrichtungsleitung im Seniorenzentrum sowie die Geschäftsleitung der katholischen Sozialstation mit Tagespflege übernahm.
Vieles sei nur gemeinsam gelungen. „Langweilig war es nie“, sagte er mit einem Lächeln – und verwies auf den starken Zusammenhalt im Team. Führung sei für ihn nie nur Struktur gewesen, sondern immer auch Haltung. Klarheit im Handeln, Verlässlichkeit im Alltag – und immer wieder Humor, der auch in herausfordernden Situationen entlastete:
„Ich freue mich, dass Frau Antoni-Stoitzner die verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt und wünsche ihr Humor – im richtigen und falschen Moment. Und einen guten Schuss Pragmatismus.“
Bürgermeister Armin Pioch erinnerte daran, dass das Seniorenzentrum mehr sei als eine Einrichtung. Es sei ein Zuhause für Menschen aus Illingen – für Bürger:innen dieser Gemeinde. Respekt und Fürsorge seien deshalb keine Schlagworte, sondern gelebte Werte, die man im Haus spüre.
Auch Angela Adam vom Förderverein St. Clara betonte, dass die Basis ihrer guten Zusammenarbeit Vertrauen, Haltung und ein gemeinsames Verständnis sei. Sie freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit Nachfolgerin Antoni-Stoitzner: „Es fühlt sich jetzt schon gut an!“.
Pflege als Beziehung – und ein gemeinsamer Weg nach vorn
Mit Heike Antoni-Stoitzner übernimmt eine Führungskraft, die das Haus gut kennt. Als Pflegedienstleitung hat sie die Entwicklung der vergangenen Jahre maßgeblich mitgestaltet und geprägt.
In ihrer Rede sprach sie von einem besonderen Moment: Abschied und Aufbruch zugleich. Sie übernehme die Aufgabe mit Respekt vor dem, was hier gewachsen ist – und mit Dankbarkeit für das Vertrauen.
Thomas Schopp sei ihr Mentor gewesen. Führung lerne man nicht nur in der Theorie, sondern vor allem am Vorbild – mit Herz, Verstand und Humor.
Franke sprach auch darüber, wofür die Keppler-Stiftung steht: Pflege sei mehr als Versorgung. Sie sei Beziehung, Verantwortung und gelebte Menschlichkeit. Für ihre neue Aufgabe wünsche sie Antoni-Stoitzner Gottes Segen und ein gutes Gespür für die richtigen Entscheidungen. Die neue Einrichtungsleitung betonte, dass sie ohne fertigen „Masterplan“ starte.
„Es geht darum, gemeinsam mutig anzupacken, Bewährtes weiterzuführen und Neues zu gestalten, wo es nötig ist“.
Wichtig seien ihr Wertschätzung, Transparenz und eine offene Kommunikation. „Ich freue mich auf die Gespräche, Ideen, Kritik und Änderungen, die wir anstoßen dürfen.“ Professionalität und Herzlichkeit sollten weiterhin Hand in Hand gehen – damit das Seniorenzentrum St. Clara ein Ort bleibt, an dem Lebensqualität im Alter erfahrbar ist.













