Klaus Günthör folgt Andreas Kuhn im Vorstand der Keppler-Stiftung

Der Stiftungsrat der Keppler-Stiftung wählte in seiner Sitzung am 20. Juli 2022 den 41-jährigen Diplom-Betriebswirt zum Nachfolger von Andreas Kuhn, der Ende Juli 2023 in den Ruhestand tritt. Günthör wird zum 1. Juni 2023 in die Keppler-Stiftung eintreten und zum 1. August 2023 im zweiköpfigen Vorstand die volle Verantwortung für den Finanzbereich übernehmen und gemeinsam mit Pia Theresia Franke, seit 2021 Fachvorständin, die Keppler-Stiftung führen.

Klaus Günthörs bisherige berufliche Laufbahn ist eng mit den Altenhilfegesellschaften der Stiftung Liebenau, Meckenbeuren, verknüpft. Günthör ist dort seit 2004 in unterschiedlichsten Positionen der Finanzabteilung beschäftigt und seit Oktober 2010 Abteilungsleitung Finanzen mit Prokura für die „Liebenau Lebenswert Alter gGmbH“ und „Liebenau Leben im Alter gGmbH“. Die Vorsitzende des Stiftungsrats, Dr. Almut Satrapa-Schill, unterstreicht Günthörs fundierte Kenntnisse in Finanzierungsthemen, die gerade in Zeiten, in der die Altenhilfe vor großen Herausforderungen steht, die Zukunftsfähigkeit der Keppler-Stiftung stärken werden: „Da Pflegesatzverhandlungen, die Planung, Finanzierung und Durchführung von Sanierungs- und Bauvorhaben sowie Gemeinwohl orientiertes Wirtschaften für Herr Günthör bekannte und vielfältig bespielte Themen sind, wird die Keppler-Stiftung ganz sicher von seiner langjährigen Fachexpertise profitieren.“

Andreas Kuhn ist seit der Gründung der Keppler-Stiftung im Jahr 2000 im zweiköpfigen Vorstand für die Finanzen der Stiftung verantwortlich. Er übergibt den von ihm verantworteten kaufmännischen und wirtschaftlichen Geschäftsbereich in dem breit aufgestellten Sozialunternehmen mit einem Umsatz von 122 Mio. Euro und einer Bilanzsumme von mehr als 133 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2021. Die Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung mit Verwaltungssitz in Sindelfingen ist die größte katholische Altenhilfeträgerin in Baden-Württemberg. In 23 Seniorenzentren mit 1.900 Pflegeplätzen, sieben ambulanten Diensten, 13 Tagespflegen und einem stationären Hospiz beschäftigt die kirchliche Stiftung rund 2.500 Mitarbeitende. Sie ist zusätzlich in 23 Seniorenwohnanlagen tätig und an mehreren Diensten und Organisationen beteiligt. Sie ist, wie die Stiftung Liebenau, korporatives Mitglied im Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

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