MdL Jochen Haußmann zu Gast bei der FSJ-Einrichtung Haus Miriam

(von Links): Sabine Friesen, Olivia Longin (Freiwilligendienste DRS), Jochen Haußmann (FDP, MdL), Simon-Tom Weiser (FSJ-Freiwilliger, Haus Miriam), Melanie Carle-Gentek, Anne-Dörte Michels, Thomas Sixt-Rummel (Haus Miriam, Keppler-Stiftung)

Waiblingen, Jochen Haußmann MdL hat das Seniorenzentrum Haus Miriam der Keppler-Stiftung besucht und mit dem Einrichtungspersonal und deren Freiwilligem über das freiwillige soziale Engagement gesprochen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen dem Landtagsabgeordneten Haußmann, der Einrichtung Haus Miriam und dem FSJ-Träger Freiwilligendienste DRS gGmbH standen die Erfahrungen von Freiwilligen während ihres FSJ, deren Motivation für einen sozialen Dienst und die wertvolle Bedeutung von FSJ und BFD für die Gesellschaft.

Simon-Tom Weiser engagiert sich nun schon seit knapp einem Jahr als FSJler im Seniorenzentrum und blickt glücklich auf das Jahr zurück: „Auch wenn die ersten Wochen sehr anstrengend waren, weil man viel Input bekommt und die Abläufe und Tätigkeiten erst erlernen muss, habe ich schnell eine Routine entwickelt und viel für mich mitgenommen. Sowohl persönlich als auch im Umgang den Bewohner*innen“.

Jochen Haußmann, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, unterstreicht in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit des FSJ und des BFD sowohl für soziale Einrichtungen wie das Haus Miriam als auch für die Freiwilligen selbst: „Ein FSJ ist eine großartige Chance für junge Menschen, sich in Ihrer Persönlichkeit weiterzuentwickeln und herauszufinden, was für sie im späteren Berufsleben wichtig ist. Sei es, durch ein FSJ den persönlichen Berufswunsch zu bestätigen, den Wunsch zu entwickeln, in einem sozialen Beruf mit Menschen arbeiten zu wollen, der eine hohe Bedeutung für die Gesellschaft hat oder einfach wertvolle Erfahrungen in einer Aufgabe zu sammeln, die einen großartigen Beitrag für unser Gemeinwohl darstellt“.

Das kann Thomas Sixt-Rummel bestätigen. Sixt-Rummel ist schon mehrere Jahre Regionalleiter im Haus Miriam und hat viele Freiwillige begleitet: „Ich finde es sehr berührend, die Entwicklung der Freiwilligen sowohl während ihres Freiwilligendienstes als auch darüber hinaus zu sehen. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass die Freiwilligen bei uns Erfahrungen machen können, die sie in ihrem Leben prägen und für sie später nützlich sind.

Jedes Jahr engagieren sich mehr als 17.000 junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Baden-Württemberg. Als zusätzlich helfende Hand unterstützen die Freiwilligen in vielen sozialen Einrichtung die Fachkräfte bei ihren täglichen Aufgaben. Baden-Württemberg hat bundesweit die höchste Quote an Schulabgänger*innen (13%), die sich im FSJ engagieren. Frau Olivia Longin, Geschäftsführerin der Freiwilligendienste DRS nennt diese Zahl „beeindruckend“. Sie betont weiter: „Diesem Engagement gilt es Anerkennung und Wertschätzung auszusprechen, daher ist das 365 Euro-Ticket, was 2023 kommt, ein wertvoller Baustein. Ziel muss es sein, die Rahmenbedingungen für ein FSJ zu verbessern und die Eintrittsbarrieren für junge Menschen möglichst gering zu halten“.

Mit viel Wertschätzung und einem großen Dank an die Einrichtung und deren Freiwilligen, verabschiedete sich Jochen Haußmann von seinem Besuch im Haus Miriam.

Quelle: Pressemeldung Freiwilligendienste in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gGmbH

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