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Sindelfingen,

Erfreuliche Entwicklung im Bürgerheim Weil der Stadt

Die Lage im stark vom Corona-Virus betroffenen Bürgerheim in Weil der Stadt hat sich in den vergangenen Wochen deutlich entspannt. Aktuell gibt es unter den Bewohnerinnen und Bewohner keine positiv getesteten Fälle von Covid-19.

Die Sicherheitsvorkehrungen und Hygienemaßnahmen bleiben aber weiterhin auf höchstem Niveau bestehen, um die erzielten Erfolge nicht zu gefährden. So sind zum Beispiel Besuche nur nach Anmeldung in der dafür vorbereiteten Kapelle und mit einem Sicherheitsabstand hinter Glas möglich und alle Mitarbeitenden verrichten ihren Dienst mit Mund-Nasen-Schutz.

Ganz aktuell wird der Quarantänebereich so eingerichtet, dass auch wieder Neuaufnahmen im Bürgerheim möglich sind.

Für die Bewohner war die Aufhebung der Zimmerisolation die größte Freude. Die Mahlzeiten können wieder in den Speisezimmern angeboten werden, auch bestimmte Betreuungsangebote wie Gymnastik oder Spaziergänge sind unter dem Gebot der Einhaltung des Abstands in kleineren Gruppen bis zu fünf Personen wieder möglich.

Dr. Alfons Mauer, der Vorstand der Keppler-Stiftung, dankte den Mitarbeitenden bei einem Besuch für ihre herausragende Arbeit und ihr Durchhaltevermögen in dieser schwierigen Situation. Er lobte die Zusammenarbeit aller Berufsgruppen und den unermüdlichen Einsatz auch der leitenden Mitarbeiter. Das Leitungsteam bedankte sich seinerseits bei Herrn Dr. Maurer für die Unterstützung vor allem bei der Beschaffung von dringend benötigter Schutzkleidung.

Kürzlich informierte sich auch Landrat Bernhardt über die aktuelle Lage vor Ort und vermittelte seine große Anerkennung für die Leistung der Mitarbeitenden. Mit dem gebührenden Sicherheitsabstand erläuterten der Vorstand der Keppler-Stiftung Dr. Alfons Maurer und Regionalleiterin Ingrid Müller die Schwierigkeiten zu Beginn der Krise im Hinblick auf Schutzkleidung und konsequente Testung der Einrichtung. Das habe sich nun zum Glück gut eingespielt so Maurer in seinen Ausführungen. Landrat Bernhardt wandte sich dann an die Pflegekräfte aus dem Haus: „Die Corona-Krise hat Sie hart getroffen. Sie leisten in dieser schwierigen Zeit Hervorragendes und machen einen prima Job. Im Namen des Landkreises und auch persönlich danke ich für Ihre aufopfernde Arbeit für die Bewohnerinnen und Bewohner“. Als Dankeschön brachte der Landrat einen kleinen Blumengruß mit, den er stellvertretend an einige Mitarbeitenden und der Heimbeirätin Frau Anne Schirrott überreichte.

 

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