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Lebensqualität in der Altenpflege

Jedem seine Würde

Das oberste Ziel aller 23 stationären und der vier ambulanten Pflegeeinrichtungen der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung heißt: Lebensqualität. Wir stellen unser gesamtes Tun auf diese eine Grundlage: Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes. Das heißt nicht, dass jeder Mensch gleich sei, aber gleich viel wert. Und jeder hat - bei aller Individualität von Einstellung, Erfahrung und Lebensgeschichte - denselben Anspruch auf Würde. Damit dieser Ansatz nicht zur leeren Worthülse wird, schaffen wir alle Voraussetzungen für einen möglichst hohen Standard an Lebensqualität für die Menschen, die uns anvertraut sind.

Lebensqualität konkret

Dazu haben wir eigens ein Erhebungsinstrument erarbeitet. Es hat den Namen „Instrument zur praxisnahen Erfassung von Lebensqualität im Alter“, kurz: INSEL. Die Keppler-Stiftung hat es zusammen mit der Universität Heidelberg entwickelt und setzt es erfolgreich ein. Anhand der in INSEL aufgestellten zwölf Dimensionen von Lebensqualität werden regelmäßig mit Bewohnern oder Angehörigen Interviews durchgeführt. Zu diesen Dimensionen gehören körperliches Wohlbefinden und Unterstützung bei Einschränkungen ebenso wie soziale Kontakte, Beziehungen und Privatheit oder Selbstbestimmung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden ausgewertet, mit der Einschätzung des Personals verglichen und fließen dann unmittelbar in die Pflege- und Betreuungsplanung ein. Das ist eine neue Betrachtungsweise in Pflege und Betreuung. Sie geht unmittelbar vom Bewohner aus, wenn sich die Frage stellt, was diesem gut tut. Der Erfolg besteht darin, dass es dem Personal möglich ist, Wünsche an Lebensqualität alltagsnah umzusetzen.

Glaube und Religion

Eine weitere Dimension heißt Religiosität und Sinngebung. Hier wird nach Bedürfnissen gefragt, wie der Einzelne seine persönliche Religiosität leben möchte und wie er Aufgaben durchführen kann, die für ihn sinnvoll sind. Der religiöse Bereich spielt naturgemäß bei der Keppler-Stiftung einen wichtige Rolle. Das zeigt sich z. B. daran, dass jedes unserer Häuser über eine Hauskapelle verfügt und dass wir einen eigenen Seelsorgebeauftragten beschäftigen. Dessen Aufgabe ist es, ausgewählte Mitarbeiter für die Bewohnerseelsorge fit zu machen. Dadurch wird es möglich, jedem Bewohner ein persönliches Seelsorgeangebot zu machen.

Würde bis zuletzt

Nicht zuletzt wird ein Thema in der Keppler-Stiftung besonders groß geschrieben: Würde bis zuletzt. Die Tätigkeit in der Pflege zumeist sehr hochbetagter Menschen bringt es mit sich, dass die Konfrontation mit Sterben und Tod zum Alltag gehört. Für Menschen in der Obhut der Keppler-Stiftung, für die das Sterben näher rückt, ist gesorgt: Sie erhalten besonders fürsorgliche Pflege, die sie so weit wie möglich von Schmerzen befreit (Palliativpflege) und werden, sofern gewünscht, bis zuletzt persönlich begleitet. „Hilfe im Sterben statt Hilfe zum Sterben“ nennt man das bei der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung. Besonders verdichtet nimmt sie diese Aufgabe in ihrem Hospiz Veronika Eningen unter Achalm wahr.

15.03.2017
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Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung

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