Seelsorge

Den Menschen im Blick

Seelsorge in der Keppler-Stiftung

Der Blick auf Bewohnerinnen und Bewohner
Zur Lebensqualität gehören psychisches und körperliches Wohlbefinden, Sicherheit, sinnvolle Aktivität und Würde genauso wie spirituelles Wohlbefinden. So verstehen sich die Pflegeeinrichtungen der Keppler-Stiftung auch als ein Ort, der den Bewohnerinnen und Bewohnern geistige und spirituelle Heimat bieten möchte. Darum gehören seelsorgliche Angebote zu unserem Auftrag und Selbstverständnis. „Seelsorge“ meint die Sorge um den ganzen Menschen, „Menschen-Sorge“. Seelsorge geht aufs Ganze, in christlicher Perspektive um das Leben vor dem Tod und danach, um Wohl und Heil. Die Sorge gilt der ganzen Person, auch in ihren sozialen Bezügen, ist dem Respekt vor den persönlichen Werten verpflichtet, auch ihrer religiösen Beziehung zu Gott. Dafür steht das Leitwort der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung: „Das ganze Leben“.

Der Blick auf die Mitarbeitenden
Die Arbeit in der Pflege ist mit besonderen Anstrengungen für Leib und Seele verbunden. Gleichzeitig ist sie Chance und Herausforderung, in der täglichen engsten Berührung mit Menschen persönlich zu reifen und zu wachsen. „Der Mensch ist der Weg“ ist das Motto, unter dem die Keppler-Stiftung Mitarbeitenden die Begleitung durch Seelsorgerinnen und Seelsorger zur Verfügung stellt. Mitarbeitende finden Unterstützung in Belastungssituationen, aber auch die frohen Erfahrungen sind Anlässe für Begegnung und Begleitung. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger bieten Einzelgespräche an, begleiten Teams- und Themengruppen, moderieren ethische Fallbesprechungen und initiieren Zeiten geistlichen und gemeinschaftlichen Lebens. Sie stellen sich dieser Aufgabe mit Offenheit für die Vielfalt individueller Prägungen und der religiösen Ausrichtung der Mitarbeitenden.