Neuigkeiten
01.05.2010
Älter werden in der Altenpflege
Betriebliche Gesundheitsförderung:
Keppler-Stiftung nimmt am Projekt „Älter werden in der Altenpflege – Entwicklung und Erprobung betrieblicher Strategien“ teil
Die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft stellt mitunter für Pflegeeinrichtungen eine große Heraus-forderung dar. Es ist abzusehen, dass einer steigenden Zahl Pflegebedürftiger mittelfristig ein abnehmendes Beschäftigungspotenzial an Pflegekräften gegenüberstehen wird. Umso wichtiger ist es bereits heute, betriebliche Lösungsansätze zu entwickeln, die in absehbarer Zukunft ambulanten Pflegediensten wie stationären Pflegeein-richtungen ein qualifiziertes und leistungsfähiges Personal sichern. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage, wie es gelingen kann, die Arbeitsplätze in der Altenhilfe demografiefest zu machen und damit ein gutes Arbeiten in der Altenhilfe auch für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten.
Für diese Themenkomplexe haben die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege (BGW) Hamburg und das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) in Nürnberg ein zweijähriges Projekt auf-gelegt, das von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird. An diesem Projekt werden je zwei stationäre Altenhilfe-einrichtungen, ambulante Dienste und Krankenhäuser teilnehmen. Dank intensiver Vorkontakte zur ist es der Keppler-Stiftung gelungen, an diesem Projekt mit dem Altenzentrum St. Elisabeth Heilbronn und der Sozialstation Weil der Stadt gGmbH beteiligt zu werden. Die teilnehmenden Einrichtungen und Dienste werden während des Projektes intensiv von der BGW und dem f-bb beraten und begleitet. Die vier Projektphasen erstrecken sich über einen Zeitraum von Anfang 2009 bis Ende 2010.
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