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Neuigkeiten

17.01.2012

Demenzzentrum für Künzelsau

Demenzzentrum für Künzelsau
Ehepaar Max-Richard und Renate Hofmann gründet Altenhilfestiftung

Am 14. Oktober fand in Künzelsau die Gründung der Max-Richard und Renate Hofmann-Stiftung statt. In erster Linie hat das Stifterehepaar die Unterstützung der kirchlichen Altenhilfe im Blick. Die Hofmanns haben sich ein großes Ziel gesetzt: ein Zentrum für Demenz in Künzelsau.

Renate und Max-Richard Hofmann unterzeichnen die Urkunde zur Stiftungsgründung

 

Als sinnvolle Ergänzung der in Künzelsau bereits bestehenden Altenhilfeangebote soll es die Versorgungskette vervollständigen. Die Bewohner des künftigen Zentrums sollen in Kooperation mit dem Altenzentrum St. Bernhard betreut werden. Dafür wird die Keppler-Stiftung Mieterin des Demenzzentrums. Glücklicherweise konnte für das Projekt von der Stadt Künzelsau am Franken-/Hallstattweg ein Bauplatz gefunden werden, der in der Nähe des Altenzentrums liegt, und von dem aus das Stadtzentrum auf kurzen Wegen erreichbar ist. Wenn das Grundstück am 1. Januar 2013 an die Stiftung übergeben sein wird, soll der Bau im Frühjahr 2013 begonnen werden und bis Herbst 2014 abgeschlossen sein.

Das Ehepaar Hofmann versteht das Stiften als eine sehr phantasievolle, kreative, unternehmerische Aufgabenstellung. Sein Wunsch ist es, sein durch unternehmerischen Erfolg erwirtschaftetes Vermögen in Teilen auf besondere Weise sinnvoll in die Gesellschaft einzubringen, etwas zurückzugeben, etwas Erfolgversprechendes in seiner Heimatstadt Künzelsau anzustiften und die hiesige Sozialpolitik aktiv zu gestalten. Damit setzen Max-Richard und Renate Hofmann ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit zum maximalen Nutzen für die Gesellschaft in Künzelsau ein und werden so nachhaltig Gutes bewirken. Das Stifterehepaar hat den Wunsch, die vierte Lebensphase nach Jugend, Arbeits- und Familienleben und beruflichem Ausscheiden als „Phase der Ernte“ sinnerfüllt zu gestalten, wie es in der Satzung heißt.

Geplant sind für das neue Zentrum für Demenz zwei Hausgemei-schaften mit je zwölf Plätzen (Einzelzimmer), zehn Tagespflegeplätze, Angebote für Angehörige Demenzkranker, für die Patienten ambulante und kunsttherapeutische sowie für pflegende und betreuende Personen Qualifizierungsangebote. Es sollen Begegnungsräume ge-schaffen werden und sogar an eine wissenschaftliche Begleitung ist gedacht. Das Zusammenleben in dem neuen Haus soll als Hausgemeinschafts-Modell gestaltet werden. „Unsere Ziele sind Lebensqualität in allen Phasen des Lebens, Lebensfreude und christlich verstandene Menschenwürde in der Alten- und Krankenpflege zu ermöglichen“, unterstreicht Andreas Kuhn vom Vorstand der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung. Es sei ein „besonderer Glücksfall“, im Ehepaar Hofmann auf solch entschiedene Unterstützer dieser Idee gestoßen zu sein. Die Hofmann-Stiftung ist mit einem Grundkapital von zwei Millionen Euro ausgestattet.

Den Vorstand der neuen Stiftung bilden Andreas Kuhn und Alfons Maurer (Vorstand der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung). Der Stiftungsrat ist neben Max-Richard Hofmann mit Herbert Wiedmann (Langenburg), Jürgen Maczollek (Einrichtungsleitung St. Bernhard) und Bürgermeister Stefan Neumann (Künzelsau) besetzt.

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Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung

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